Modeschmuck – No Go oder eine willkommene Alternative?

Modeschmuck
Alle Schmuckliebhaberinnen und –Liebhaber wissen, dass man heute nicht mehr Unmengen an Geld ausgeben muss, um sich mit funkelnden Steinchen, auffälligen Ohrringen oder Ketten schmücken zu können. Das Zauberwort lautet „Modeschmuck“. Modeschmuck erlaubt es auch den finanziell chronisch Klammen (oder wahlweise auch den chronisch Geizigen) sich auffällig auszustatten. Doch was ist vom Modeschmuck zu halten? – Ist er tatsächlich eine akzeptable Alternative zu teuren Klunkern oder sind in Wahrheit nur die wirklich teuren Stücke vertretbar?

Die Zeiten haben sich geändert, so viel steht fest: 2013 säumen so viele Bijou Brigitte- und Claire’s-Filialen die Shopping-Malls und Einkaufsstraßen, dass man schon fast das Gefühl bekommt, dass man die „echten“ Juweliere vor lauter „falschen“ kaum noch wahrnimmt. So weit, so provokant. Natürlich – das wissen wir – ist es nicht ganz so schlimm. Nichtsdestotrotz sind einigen Leuten diese vielen Billig-Schmuckgeschäfte ein Dorn im Auge. Und zwar jenen, die auf echten Schmuck aus echtem Silber, echtem Gold und echten Edelsteinen beharren. Die Argumentation unter den Echtschmuck-Anhängern sind dabei stets sehr ähnlich: Modeschmuck ist reiner Fake, die Qualität ist schlecht und von Langlebigkeit kann keine Rede sein. Hand auf’s Herz: Die Kritiker sagen die Wahrheit. Günstiger Modeschmuck ist in seiner Beschaffenheit tatsächlich viele Stufen unter den teuren Exemplaren von Christ und co. angesiedelt, hält weniger aus und sieht oft auch schlechter aus.

ABER: Sind sich die Fans des günstigen Modeschmucks darüber nicht völlig im Klaren? Sie wissen es doch selbst, dass die Ware, die sie in den einschlägigen Günstig-Geschäften kaufen, nicht den allerhöchstens Qualitätsstandards entspricht. Aber vielleicht ist dies auch gar nicht nötig. Denn kleine Abstriche in der Qualität machen den Modeschmuck zumindest bezahlbar – und der Preis ist schließlich immer noch Kaufargument Nummer Eins. Dies wiederum führt dazu, dass der Verlust von Modeschmuck bei Weitem nicht so tragisch ist, wie der eines 2000-Euro-Kolliers. Vielleicht mag die Dame mit edler Perlenkette mehr Blicke auf sich ziehen, als die Dame mit der unechten – aber zumindest wird Letztere das Abhandenkommen ihres Schmuckes mit einem müden Achselzucken honorieren, während sich bei Ersterer Weltuntergangszenarien abspielen würden.

Bleibt also noch das Argument des Looks: Und auch dies kann dem Modeschmuck vergleichsweise wenig anhaben, haben die Hersteller ihre Arbeit in den letzten Jahren sehr stark verbessert. Richtig gut gemachter Modeschmuck oder Modeschmuck der gehobenen Klasse – etwa von Swarovski oder Thomas Sabo – kann richtig edel und trendy aussehen, und das bei mehr als bezahlbaren Preisen. Die alte Leier, dass alles was billig ist auch gleich billig aussieht – sie trifft heute immer seltener zu.

Nichtsdestotrotz ist das Gefühl, wertvollen Schmuck zu tragen durch nichts aufzuwiegen. Auch was Fertigungsqualität, Wertigkeit und entsprechende Optik angeht, kann Modeschmuck mit dem Original nicht mithalten. Insofern rechtfertigen sich die hohen Preise für echtes Gold, Diamanten, Platin und Edelsteine. Sein wir ehrlich: Jeder antwortet auf die Frage, ob die Steine nun echt seien lieber mit Ja als mit Nein. Zudem sind Korrosion, Hautunverträglichkeiten und Abnutzungserscheinung bei hochwertigem Schmuck viel seltener, bei Modeschmuck sind diese Punkte dagegen nach wie vor ein großes Problem.

Wer also auf Qualität besteht, Fake-Ware verabscheut und die nötigen Euros auf der Bank hat, der darf und soll zu echtem Gold und echten Perlen greifen. Wer jedoch – aus welchen Gründen auch immer – darauf verzichten muss oder dies sogar bewusst will, der findet im Modeschmuckbereich heute tatsächlich ansprechende Alternativen zu bezahlbaren Preisen. Und wer sich abseits dieses Schwarz/Weiß-Denkens bewegt, der nimmt sich das einfach das Beste aus beiden Welten und kombiniert nach Lust und Laune drauf los – oder greift zu den zahlreichen hinreißenden Stücken des gehobenen Modeschmucks diverser Trendmarken.

Schmucktrend Statement-Ketten – der XXL-Look für den Hals

Wer die Entwicklung im Schmuckbereich der letzten Monate verfolgt hat, dem wird es bereits aufgefallen sein – der Trend geht zu Ketten in Übergrößen. Egal, ob mit viel Klimbim oder extrabreit: je größer und auffälliger die Kette, desto besser. Passend dazu werden die protzigen Teile als „Statement Necklaces“ oder zu Deutsch als „Statement Ketten“ bezeichnet. Und was bei den Promis längst der Standard geworden ist, setzt sich aber auch in der restlichen Modewelt immer weiter durch. Bühne frei für den XXL-Look am Hals.

Seit einiger Zeit sind sie nicht mehr nur auf dem roten Teppich ein absoluter Eyecatcher: die sogenannten Statementketten. Der Trend, der sich etwa Ende 2011 entwickelte, ist heute aus der Modewelt kaum mehr wegzudenken. Ketten mit riesigen Klunkern, Edelsteinen, großen Goldelementen oder Anhängern zieren den Hals sämtlicher modebewusster Frauen dieser Tage. Promis mit Vorreiterrolle waren hier zum Beispiel Beyonce oder Hollywood-Starlett Elizabeth Olsen, die bereits vor über einem Jahr mit den Hingucker-Necklaces gesichtet wurden. Seitdem hat sich ein wahrer Hype um XXL-Ketten entwickelt, der den Fans dieser Stücke heute eine riesige Bandbreite unterschiedlichster Modelle beschert.

Neben den Klassikern aus noch relativ schlichten Goldelementen, Kristallen und Edelsteinen, gibt es längst auch ausgefallene Exemplare, welche mit großen Holzperlen, Acrylsteinen und sogar Stoff in Zopf-Form arbeiten. Bei den Statement-Ketten kann es also gar nicht schrill genug zugehen. Der Vorteil: Niemand muss sich mit den XXL-Teilen blöd vorkommen – es liegt schlicht in der Natur der Sache, mit ihnen aufzufallen. Die interessierten Blicke kommen wie von alleine, und das tun sie auch völlig zu Recht. Wer die Teile in der Öffentlichkeit trägt, macht sich keine Sorgen darum, gesehen werden – man WILL gesehen werden. So erklärt sich wahrscheinlich auch ihr Name – diese Ketten sind einfach wahre Fashion-Statements.

So verrückt ihr Look auch sein mag, so wichtig ist es, dass die Ketten aus dem Outfit herausstechen. Das bedeutet, dass sie am besten zu schlichter Kleidung getragen werden und auch als Schmuckstück möglichst für sich stehen wollten. Wer dazu Ohrringe, einen Armreif oder Ringe kombinieren will, sollte etwas unauffälligere Exemplare wählen, um die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Kette zu lenken. Auch bei der Kleidung würden auffällige Muster nur vom eigentlichen Highlight, der Statement-Necklace, ablenken.

Eine Frage des Geldes sind die XXL-Ketten übrigens schon eine ganze Weile nicht mehr. Waren es anfangs noch lediglich die großen Luxus-Modehäuser wie Gucci oder Lanvin, die entsprechende Stücke im Repertoire hatten, findet man die schmuckgewordenen Statements heute auch im Sortiment von Bijou Brigitte oder H&M. Dass deren Qualität nicht mit jener der sündhaft teuren Modelle der Edelmarken mithalten kann, versteht sich von selbst. Jedoch wird der Trend auf diese Weise auch für die Fashionista von der Straße erschwinglich.

Aber wo liegen nun eigentlich die Wurzeln dieses Schmucktrends? Schaut man sich die verschiedenen Arten der Ketten an, so wird klar, dass es sich hier um eine besondere Ausprägung des Ethno- und Hippie-Trends handelt, der seit einiger Zeit den Modesektor dominiert. Ketten mit großen Kraftsteinen, Holzteilchen und viel Stoff transportieren den sogenannten Gipsy-Look von Shirts, Taschen und Sweatern in Form von Batik- oder Ethno-Prints schließlich in die Schmuckwelt. Überdimensionale Ketten waren die Folge, den finalen Push in den Mainstream gaben schließlich It-Girls wie Olivia Palermo oder Leighton Meester.

Heute sind die auffälligen Stücke kaum mehr wegzudenken und haben einen festen Platz im Schmuckschrank selbstbewusster Fashionistas gefunden.

Dass der Trend hin zum exzessiven Größenwahn so schnell nicht zu Ende geht, lässt sich im Übrigen daran erkennen, dass auch andere Teile der Schmuckwelt den XXL-Look für sich entdeckt haben: Längst gehören riesige Armreife oder Ohrstecker mit überdimensionalen Anhängern zum Standardrepertoire jeder halbwegs schmuckaffinen Frau. Daneben gibt es natürlich weiterhin die Colliers, die wie selbstverständlich das komplette Dekolleté bedecken. Ein Look, der noch vor einigen Jahren kaum vorstellbar gewesen wäre, hat die Schmuckwelt heute voll Griff. Wie lange das noch so bleiben wird, ist schwer absehbar. Für den Moment gilt jedoch erst mal „Make it big!“.

Herrenschmuck – die coolsten Trends für den Frühling/Sommer 2013

Dolce Gabbana Armbänder

Unglaublich und doch wahr: Wir haben den Winter fast überlebt und können uns endlich auf den Frühling und den Sommer freuen. Wenn die Tage länger werden, die Sonnenstunden zahlreicher und die Temperaturen nach oben gehen, dann freut man sich auf Aktivitäten und darauf, endlich kürzere und dünnere Klamotten zu tragen. Endlich wird der Schmuck, den auch das starke Geschlecht gern zur Schau stellt, nicht mehr unter Lagen von Kleidern verdeckt. Doch was ist dieses Frühjahr und immer Sommer besonders angesagt? In diesem Artikel wollen wir einen kleinen Streifzug durch den Dschungel des Herrenschmucks antreten und die besten Stücke und coolsten Trends für 2013 finden.

Wickelbare Armbänder aus Leder – leger und trotzdem klassisch

Dieses Jahr sind sie der absolute Hit im Männerschmucksegment: Wickelbare Armbänder aus Leder. Während letztes Jahr vor allem farbiger Schmuck für Herren angesagt war und Armbänder an beiden Armen getragen wurden, setzt sich dieses Jahr ein materialistischer Look durch. Die Armbänder aus Leder, die man mehrmals um den Arm wickeln kann und somit mehrere Lagen von Leder erhält, lassen sich im Büro genauso tragen wie beim lockeren Abend mit den Kumpels oder dem Date im Freisitz. Am besten passen sie zu Vintage-Klamotten, lassen sich aber auch zu seriöser Kleidung kombinieren. Vor allem Kerle mit Durchsetzungsvermögen und ritterlichem Charme stehen auf die coolen Armbänder.

Ringe und Ketten – dieses Jahr sollte es Schwarz sein!

Schwarz ist eine mysteriöse Farbe. Oft wurde sie mit Angst und Okkultismus in Verbindung gebracht. Da Schwarz die Farbe der Nacht ist, assoziieren wir damit Unheil und Schaudern. Mysteriös, aber weniger Unheilvoll, ist das Schwarz, dass wir in diesem Jahr auf allerlei Ketten und Ringen sehen. Schwarzes Titan und schwarzer Edelstahl sind gerade super populär und hinterlassen einen sehr männlichen Eindruck. Auch viele Anhänger bedienen sich dem glänzenden oder mattem Schwarz. Dieser Look ist definitiv edgy und aufrührerisch und spricht Männer an, die keine Kompromisse im Leben machen.

Luxusdesigns als modische Krönung des Looks

Viele Schmuckdesigner haben in ihren Kollektionen für 2013 Wert darauf gelegt, barocke Elemente in ihren Kreationen unterzubringen. Der Fokus liegt hierbei auf exquisiten Details und auf der Verwendung von Gelbgold. Der barocke Look wirkt königlich und extravagant und strahlt ein hohes Maß an Selbstvertrauen aus. Dieser Trend ist etwas für Männer, die verspielten Schmuck mögen und sich nicht scheuen, aufzufallen. Schmuck dieser Art lässt sich hervorragend mit Abendgarderobe kombinieren oder mit extravaganten und ausgefallenen Kleidern im Vintage-Stil.

Broschen für Herren – gewagt und bemerkenswert

Broschen, so denkt man, sind eigentlich eine Sache für Frauen. Doch dies stimmt schon länger nicht mehr. Heutzutage tragen auch Männer Broschen und das mit Stil. Die Broschen für 2013 orientieren sich stark an der Mode aus dem alten Empire. Schottische, Englische und angelsächsische Stile sind besonders gefragt. Broschen für Herren müssen unbedingt an Sakkos und Vintage-Jacken angebracht werden. Mann sollte sie vor allem zu legeren Anlässen und Events als Accessoire wählen.

Generell geht der Trend in der Welt des Herrenschmucks in Richtung der Mischung aus Abenteurer und coolem, durchsetzungsfähigem Großstadtmann. Gerade die große Zahl von Schmuck aus Metall und Leder lässt es zu, dass sich dieser Eindruck aufdrängt. Entgegen dem, scheint es zur Zeit so zu sein, dass massiver Goldschmuck und Silberschmuck nur noch ein Nischendasein fristen. In den großen Katalogen der Modehäuser und den Onlineshops, sind sie absolut unterrepräsentiert und quasi nicht vorhanden. Es bleibt wohl abzuwarten, bis sie ihr Revival erleben und sich wieder an die Spitze des Herrenschmucks setzen. Aber bis dahin sind wir mit Kreationen aus Leder und Metall bestens versorgt.

Schmuck für Herren – Was Mann unbedingt tragen sollte

Herrenschmuck

Schmuck, soviel ist in den letzten Jahrzehnten klar geworden, ist nicht mehr nur eine Sache für Frauen. Auch Männer runden ihre Looks mit Schmuck ab und kombinieren Ringe, Ketten und Armschmuck zu ihrer Kleidung. In diesem Artikel soll es darum gehen, den besten Schmuck für Herren vorzustellen und sehen, was zu den unterschiedlichen Looks der Herren getragen werden sollte. An dieser Stelle soll es ganz besonders um Ringe gehen, denn sie haben eine lange Geschichte in der Welt der Männermode. Viel Spaß dabei!

Ringe für die Herrenwelt

Der Ring gehört weltweit zu den ältesten Schmuckstücken überhaupt. Bereits vor über 21000 Jahren wurden die ersten Ringe gefertigt, wie Archäologen durch Ausgrabungen in Erfahrung brachten. In der Antike wurde der Ring durch allerlei Mythen und Symboliken aufgeladen. Ringe, wie der Verlobungsring, symbolisieren eine ewige Verbundenheit und ein Versprechen, das Leben miteinander teilen zu wollen. Siegelringe dienten seit der Antike als Zeichen der Zugehörigkeit und wurden auch zum Unterzeichnen und Versiegeln von Dokumenten genutzt. Ringe konnten außerdem Zeichen des Religiösen Standes sein. Noch heute gibt es Papstringe, die Macht und Kraft der Kirche und des päpstlichen Amtes repräsentieren. Ringe haben aber auch fernab der religiösen Kreise weltliche Bedeutungen. Unterschiedliche Berufe und Zünfte trugen praktische Ringe, die bei der Arbeit halfen. Das Militär bediente sich Ringen um Jahrgänge auszuzeichnen oder einen Rang in der Armee zu repräsentieren.

Unterscheidet sich der Herrenring eigentlich grundsätzlich vom Damenring?

Es gibt natürlich Unterschiede. Da viele Ringe Ausdruck von Macht waren und an Positionen gebunden waren, trugen meist Männer ausdrucksstarke Ringe. Die Gesellschaft hatte Frauen von der Antike bis ins letzte Jahrhundert hinein benachteiligt und ihnen keine etablierten Stellungen eingeräumt. Heute ist der Ring natürlich weniger Symbol als eher modisches Accessoire. Designer und Modegiganten wie Karl Lagerfeld tragen Ringe, weil sie ihre Outfits komplettieren. Ringe sind immer ein Teil der Schmuckwelt gewesen und erobern nun zunehmend die Modeherzen des „starken Geschlechts“. Hier ist interessant zu beobachten, dass sich Ringe, die heutzutage sehr beliebt sind, nicht wesentlich von Ringformen aus vergangenen Epochen unterscheiden – bis auf die heutigen Designs natürlich. Siegelringe sind beispielsweise auch heute noch sehr beliebt bei Männern, weil sie breit sind und gut an große Männerhände und dickere Finger passen. Sie passen zu Vintage-Looks, können aber je nach Design und individueller Geschichte des Rings auch zu Anzügen getragen werden. Da Siegelringe heute noch Zeichen von unterschiedlichen Organisationen wie studentischen Verbindungshäusern sind, kann man sie auch bei Jubiläumsveranstaltungen zu sehen bekommen.

Generell sollten Männer breite Ringe tragen, da dies die Männlichkeit unterstreicht. Dieses Jahr sind vor allem Ringe aus Sterlingsilber trendig. Mal ganz glatt und schnörkellos, mal graviert und mit auffälligen Motiven, dienen sie ganz verschiedenen Geschmäckern. Vor allem Herren, die rockige Biker-Looks bevorzugen und mit ihrem Motorrad auf der Straße zuhause sind, sollten Ringe tragen, die ihren rebellischen Charakter in Szene setzen. Ringe die grob strukturiert sind und große Motive aufweisen, sind zu diesem Zwecke einfach genau das Richtige. Wer es eleganter mag und etwas zum Anzug sucht, der muss einfach geprägte Edelstahlringe mit aufwendigen Strukturen in Schwarz/Silber tragen. Diese Ringe sind in der Form klassisch haben aber das gewisse bisschen „Edge“ , um die Ringe nicht langweilig wirken zu lassen. Ein kleiner Rat zum Schluss: Männer sollten sich sehr genau überlegen, ob sie Goldschmuck an den Händen tragen wollen. Oft passt Goldschmuck nicht zu maskulinen Looks oder ist nur in Kombination mit passenden Ketten und Armbändern erträglich. Jeder Mann muss also genau auf sein Inneres hören und seinen Kleiderschrank ausspähen, dann wird auch der passende Ring zum Outfit zu finden sein.

Welcher Herrenschmuck passt zu Arbeit und Freizeit?

Casual Schmuck

Im letzten Artikel hatten wir uns darüber verständigt, welcher Schmuck besonders gut an den Arbeitsplatz passt und welcher eher zu meiden ist. Im Büro, so hatten wir festgestellt, ist dezentem Schmuck der Vorzug zu gewähren, da der Glanz der Schmuckstücke nicht über die Seriosität des Mitarbeiters strahlen sollte. In diesem Artikel wollen wir noch weiter Jobs und Arbeitsstellen unter „Beobachtung“ stellen und sie auf ihre „Schmuckfreundlichkeit“ testen. Viel Spaß dabei!

Die Arbeit auf dem Bau, im Freien und in der Natur

Bei Berufen die mit harter körperlicher Arbeit oder mit schweren und sperrigen Gegenständen zu tun haben, sollte oft ganz auf Schmuck verzichtet werden. Es ist einfach zu gefährlich, wenn man mit der Kette in eine Maschine gerät, oder mit dem Ring hängen bleibt. Schnell kann man sich verletzten oder schlimmsten Falles Gliedmaßen verlieren. Wer dennoch die Freiheit besitzt, bei einem dieser schweren körperlichen Berufe Schmuck tragen zu dürfen, der sollte gewisse Regeln beachten. Der Schmuck, vor allem Ketten, dürfen nicht zu lang sein. Sie sollten außerdem keine schweren Anhänger haben oder bei der Bewegung des Kopfes stören. Schmale, dünne, enge Ketten passen besser, um Gefahren zu entgehen. Armbänder, die sich leicht verfangen oder kaputt gehen, sollten in Werkshallen unbedingt vermieden werden. Zu schnell kann sich das Kettchen verfangen und vom Arm gerissen werden. Wer dennoch Armbänder tragen will, der kann ganz eng anliegende Lederarmbänder verwenden. Piercings und Ringe sollten ganz gemieden werden. Sie können schwere Verletzungen hervorrufen, Keime können sich daran versteckt anlagern oder die in manchen Berufen so wichtige Schutzkleidung könnte verrutschen. Generell gilt allerdings: Nur wenn es explizit erlaubt ist, sollte man bei körperlichen Arbeiten Schmuck tragen.

Schmuck in der Freizeit

Verlässt man die Arbeitswelt, so wird die Auswahl an Schmuck natürlich gleich wieder viel zahlreicher. Je nach Look und Lust kann man sich seinen Vorlieben hingeben. Häufige und sehr beliebte Schmuckstücke sind dieser Tage die Field Straps Armbänder aus Nylon. Früher wurden diese Bänder für Militäruhren genutzt, da sie super strapazierfähig sind. Heute werden sie auch ohne Uhr getragen und lassen ihren Träger echt cool aussehen. Es gibt die Straps in vielen verschiedenen Farben, die nach Lust und Laune mit der Kleidung kombiniert werden können. Sie sind einfach toll, um sie mit Freizeit-Looks zu verbinden. Ein Grünes Polohemd, eine weiße Hose und ein grün-weißes Armband sind in Kombination so sportlich, dass selbst Roger Federer alt dagegen aussieht.

In der Freizeit super beliebt und etwas männlicher als die sportlichen Straps, sind Lederarmbänder, die schon seit Jahren den Herrenschmuck dominieren. Da dieses Jahr vor allem knallige Farben angesagt sind, verkaufen sich grüne, blaue, rote und gelbe Flechtarmbänder aus Leder wie Zuckerwatte auf der Kirmes. Gerade echte Kerle, die fest anpacken können, bevorzugen stabile Materialien wie Leder, wenn sie sich Schmuck aussuchen. Nicht mehr ganz in der Freizeit, sondern schon ein bisschen mehr im eleganten Segment, sind Edelstahlarmbänder. Meist ganz schnell und einfach zu verschließen, sind sie dieses Jahr der absolute Hit. Gerade mattes Metall und matte Elemente wirken super männlich und gehen vom Glanz ab, den sich die Frau von Welt so gern wünscht. Bei den Ringen für die Freizeit ist gerade „Edelstahlalarm“. Noch vor einiger Zeit war Sterlingsilber der Champion im Ring, diese Saison bricht diese Vorherrschaft ein wenig auf.  Aber egal welcher Typ man ist und wo Mann arbeitet, es gibt den richtigen Ring. Arbeit ist nun einmal Arbeit und Schnapps ist Schnapps. So sehr Schmuck vielleicht am Arbeitsplatz vermisst wird, so sehr kann man sich zuhause damit ausleben.

Welcher Herrenschmuck passt ins Büro?

Schmuck für das Büro

Die Welt des Herrenschmuck ist sehr vielseitig und immer mehr Männer nehmen Fashiontrends wahr und experimentieren mit ihnen. Das ein Outfit nicht ohne die passenden Accessoires auskommt, die diesem Outfit den letzten Schliff verleihen, ist keine besonders neue Erkenntnis, wird von Herren aber immer stärker beachtet. Das ist gut, denn so gewinnen Männer an modischer Ausstrahlung. Schmuckstücke gehören also zum Mann, wie das Amen in die Kirche gehört. Der Tag der Herren ist sehr unterschiedlich und Männer haben ganz verschiedene Interessen und sie sind zum Glück ganz unterschiedliche Typen. Abwechslung ist etwas wunderbares, wer will schon ein und denselben Typ Mann sehen. Zu jedem dieser Typen, die oft auch ganz verschiedene Jobs haben, passt anderer Modeschmuck. Gerade die Wahl des passenden Schmucks am Arbeitsplatz ist nicht unbedingt einfach. Die Berufe verlangen von Männern entweder viel Sitzfleisch im Büro oder große Ausdauer und körperliche Stärke bei Arbeiten im Freien oder in den Werkshallen. Heute sind Männer aber auch Sozialarbeiter, Erzieher, Lehrer und pflegen alte Menschen. Reine Männer und Frauenberufe gibt es nicht mehr.

Kein Beruf schafft es in Deutschland ohne penible Sicherheitsvorschriften auszukommen. Auch dies hat einen Einfluss auf die Wahl von Schmuck am Arbeitsplatz. Mal ist er fast komplett verboten, mal können Männer ihren Schmuck sehr vielseitig wählen und kombinieren. Im Folgenden werden wir einige Jobs „durcharbeiten“ und uns den passenden Schmuck für den Arbeitsplatz ansehen.

Das Büro

Im Büro gilt allgemein relativ große Freizügigkeit was das Tragen von Schmuck angeht. Männer können im Büro sowohl Ketten unterm Hemd tragen als auch Armketten oder Armbänder. Hier gilt es natürlich die Accessoires zu wählen, die am besten zum Anzug passen. Da sehr filigraner Goldschmuck nicht so gut zu Männern passt, weil er relativ feminin wirkt, passen auch dicke Goldketten und Armbänder nicht gut an den Arbeitsplatz. Schmuck sollte am Arbeitsplatz nicht die Kompetenz des Trägers überstrahlen. Schmuck sollte den Charakter unterstreichen und dies auf eine angenehme Art. Platinschmuck eignet sich hierfür besonders gut. Er ist dezenter als Goldschmuck und passt perfekt zu dunklen Anzügen und weißen Hemden. Auch Lederschmuck findet im Büro immer mehr Beachtung, da sich die Mode zusehends auflockert und Mann ihn zu legeren Office-Outfits tragen kann. Der Schmuck sollte im Büro generell etwas weniger auffallend getragen werden, als man es vielleicht in der Freizeit mag. Gerade wichtige Klienten könnten zu auffälligen Schmuck als unseriös betrachten und denken, der Geschäftspartner wolle damit nur Effekte erhaschen.

Während Ketten und Armbänder gut ins Büro passen, da sie auch schnell einmal unter dem Hemd verdeckt werden können, wenn es notwendig ist, so eignen sich Ohrringe weniger für den Auftritt im Büro. Gerade wer viele „Vier-Augen-Gespräche“ führt und wichtige Inhalte vermitteln muss, der will nicht durch die großen Ohrringe am Kopf ablenken. Ringe sind in der Freizeit sehr beliebt, für den Büro-Look aber keine gute Wahl. Wer viele Hände schüttelt und zu dicke Ringe mit ungewöhnlichen Zeichen oder Motiven trägt, der kann schnell ins Fettnäpfchen treten. Auch Piercings, die sich bei Männern in den letzten beiden Jahrzehnten durchsetzten, sind nicht für das Büro gedacht. Nasenpiercings oder womöglich Zungenpiercings, deuten immer noch auf eine gewisse Szenezugehörigkeit hin und auf eine Lockerheit, die vor allem bei älteren Kunden nicht gut ankommen muss. Eine Faustregel für Schmuck im Büro lautet: Der Schmuck darf von oben nach unten zunehmen, nie aber anders herum.

Im zweiten Artikel dieser Serie werden wir uns mit weiteren Jobs und Arbeitsplätzen beschäftigen und sehen, welcher Schmuck passt und von welchem Mann lieber die Finger lassen sollte. Darüber hinaus schauen wir uns den passenden Schmuck für die Freizeit an.

Herrenketten – Was Mann tragen sollte

Edelstahl Ketten für Herren
Ketten gehören zu den wahrscheinlich ältesten Schmuckstücken überhaupt. Bereits seit der Bronzezeit wurden Ketten an Armen, Füßen und natürlich am Hals getragen. Ketten waren Statussymbole, die Reichtum und Macht repräsentierten, sie waren aber auch Zeichen von Abhängigkeit und ein Symbol der Unterwerfung. Betrachten wir die Kette als reinen Modeschmuck, so spielen diese Überlegungen eine untergeordnete Rolle. Für uns ist wichtig, dass Ketten unseren Charakter repräsentieren, unsere Stimmungen und Launen für die Außenwelt repräsentieren. Die Charaktere der Herren sind sehr unterschiedlich, daher ist auch nicht jede Kette in seiner Form und Beschaffenheit für jeden Mann das Passende. Ein kleiner Streifzug durch die Welt der Herrenketten wird uns helfen, einen Überblick darüber zu gewinnen, welche Ketten dieses Jahr für Ihn geeignet sind und was besser in der Fensterauslage zurück bleibt.

Halsketten, die dieses Jahr besonders angesagt sind, sind solche aus Leder. Während wir geflochtene Lederketten in den letzten Jahren eher als dünne Variante angeboten bekamen, so sind die schönen Stücke dieses Jahr in die Breite gegangen. Dies ist eine gute Entwicklung, da breite Ketten prinzipiell besser an Männerhälse passen. Die geflochtene Lederkette ist aber nur halb so gut, wenn sie ohne Anhänger auftritt. Anhänger, wie Kreuze, Blitze oder Schwerter, sind nicht nur Symbole, sondern zeigen auch die Person ihres Trägers. Wer Leder nicht mag und Ketten aus Metall bevorzugt, der findet natürlich auch dieses Jahr eine große Auswahl an stylischen Optionen, die jedes Bedürfnis erfüllen. Für ganze Kerle, die ihre Stärke zur Schau stellen wollen und gern zeigen, was sie haben, sind Panzerketten einfach ideal. Sie zeichnen sich durch ihre Breite und Dicke aus und machen auf den ersten Blick einen starken, robusten, maskulinen Eindruck – sie sind vor allem für Herren mit weiterem Halsumfang zu empfehlen.

Bei diesen Ketten ist je nach Charakter und Geldbeutel eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien denkbar. Rostfreier Edelstahl ist für diese Ketten genauso gut, wie Platin (wirkt besonders massiv), Gold oder Silber. Auch bei Panzerketten geht der Trend weg von der schlichten Kette, zur Kette mit auffälligem Anhänger. Das ist ein kleiner Stilbruch, funktioniert aber großartig. Da Panzerketten eine gewisse Aggression ausstrahlen, eignen sich Anhänger, die diese Tendenz aufgreifen. Hiermit sind speziell Dog Tags gemeint. Dog Tags nennt man die Marken, die der ein oder andere vielleicht aus Militärfilmen kennt. Darauf steht Religion, Blutgruppe, Identifikationsnummer des Soldaten. Im Falle des Todes kann diese Marke vom Hals des Soldaten genommen werden und zur Identifikation des Leichnams dienen. Zum Glück ist dies im normalen Alltag nicht notwendig. Dennoch zeigt der Trend, dass immer wieder militärische Elemente in die zivile Mode Einzug halten und diese inspirieren. Wer es weniger martialisch mag, der ist dieses Jahr mit den weiten Ankerketten gut bedient. Sie wirken jung, edel und sind mit einer großen Zahl von Looks kombinierbar.

Edelstahlketten – die beste Wahl?

Die Ketten aus Edelstahl schonen den Geldbeutel, lassen aber nichts an Qualität vermissen. Labels wie Dolce&Gabbana sind deshalb auf diesen Trend aufgesprungen und haben sich der Kreationen dieser Stücke angenommen. Besonderer Hingucker bei diesen Ketten sind die flachen Anhänger mit Prägungen. Bei D&G ist es natürlich die Labelprägung, die schon seit Jahren Markenzeichen des Unternehmens ist, das sich auf so vielen Schauplätzen herumtreibt. Übrigens hat nicht nur Dolce&Gabbana in diese Kerbe geschlagen, sondern auch ein bekanntest deutsches Label, das viele Modejunkies lieben: Joop!

Auch Joop! greift die Ankerkette auf und hängt seinen eigenen Labelanhänger daran – wir sehen also wohin der Trend bei den Designer dieses Jahr geht. Männer werden dieses Jahr also keine Probleme haben, die eine ihnen angemessene Halskette zu finden. Die Klassiker bleiben modern und die neuen Stücke der Designer überzeugen.

Tolle Armketten und Armbänder für Ihn

Fossil Herrenschmuck

Glücklicherweise hat die Modewelt sich auf eine Art und Weise gewandelt, die man durchaus als „demokratisch“ bezeichnen kann. Egal ob Mann oder Frau, viele der Grenzen zwischen den Geschlechtern verschwimmen zusehends und ermöglichen viel Freiheit bei der Kombination von Looks und Styles. Auch bei den Accessoires, die so unerlässlich sind, um ein Outfit abzurunden und es wirklich glänzen zu lassen, hat sich diese Entwicklung niedergeschlagen. Herren tragen heute viel häufiger und vor allem viel stilsicherer Accessoires, die vor Jahrzehnten nur den Damen vorbehalten waren.

Armketten und Armbänder gehören trotz ihrer langen Geschichte und ihrer vielseitigen Bedeutung in die Welt der Mode, sind aber noch nicht so lang Standardrepertoire, wenn es um die Accessoires für das männlichen Geschlechts geht. Die Männer mussten erst mutiger werden und sich zu den Accessoires bekennen lernen, bevor sich der Trend durchsetzte. Wenn wir heute einen Blick auf die Straße, das Büro oder den Hörsaal werfen, so sind Armketten oder Armbänder für Männer total gängig geworden – und darüber sollten wir uns freuen. Was den Trend bei Armbändern angeht, so kann nur ein Urteil fallen: Alles dreht sich um Leder. Ich bin mir nicht sicher, wieso sich der Trend gerade so entwickelte, aber Metall scheint sich dieser Tage – zumindest was die Herrenmode in Westeuropa angeht – vollends von den Edelmetallen weg zu entwickeln. Das heißt nicht, dass es gar keine Armketten und Armreifen aus Metall gibt. Aber gemessen an der Zahl der Stücke, die aus Leder gemacht werden, ist die Zahl derer, die aus Metall gefertigt werden, scheinbar verschwindend klein.

Bei den Herrenarmbändern dominiert breites Leder. Mal in glatter Optik, mal in rauer Optik, mal mehrfach geschlungen, mal geflochten. Die Verarbeitung der Leder lässt eigentlich keinen Wunsch offen und jeder Mann sollte das passende Lederarmband für sich finden. Wem Leder allein zu wenig ist, der kann sich darüber freuen, dass Marken wie Fossil einen interessanten Versuch unternommen haben. Sie haben metallische Elemente auf das Leder genietet oder eingebunden. Das lässt die Armbänder stark und robust wirken und gibt den Anschein, der Mann trage so etwas wie einen kleinen schützenden Panzer am Arm. Besonderes Augenmerk haben die Schmuckdesigner bei den Armbändern auf die Verschlüsse gelegt. Da Anhänger am Herrenarmband nicht so praktikabel sind, da sie häufig feminin wirken, sind die Verschlüsse die eigentlichen Hingucker. Sie sind mit spezieller Sorgfalt und Kreativität designed und behalten dennoch ihre Funktionalität. Super edgy aber nicht jedermanns Geschmack, sind breite Lederarmbänder mit Reißverschluss. Sie passen sehr gut zum Punk- oder Goth-Look, sind mit gängigeren Looks aber nicht besonders kompatibel. Und wenn es dann doch Anhänger am Armband sein müssen, so orientiert sich der Trend dieses Jahr an Symbolen, wie wir sie auch von Ringen und Ketten kennen: Totenköpfe, Schwerter, Tierzeichen.

Mythische Symboliken beherrschen die Welt des Modeschmucks schon einige Zeit und es bleibt abzuwarten, was danach kommt. Wer den Leder-Look – der sich sicherlich aus der Liebe vieler Designer zu Vintage-Accessoires speist – ablehnt, der muss natürlich nicht im Regen stehen. Die kleine aber feine Palette von Metallarmbändern, die uns dieses Jahr präsentiert wird ist zwar nicht sonderlich kreativ, aber tragbar. All-Time Classics wie die silbernen Armketten mit gravierbarem Plättchen werden wohl nie verschwinden. Und wer Gold liebt, der muss natürlich nicht auf verschiedene Typen von Goldarmbändern verzichten. Zu beobachten bleibt allerdings, dass diese im Abseits stehen und weniger stark in die neuen Kollektionen der Designer eingearbeitet werden.

Der Eine wird das gut finden, der Andere wird diese Entwicklung mit Grauen verfolgen – es ist alles eine Frage des Geschmacks. Fakt bleibt, die Welt der Accessoires entwickelt sich rasend und wer will schon bestimmen, wohin der Weg in der Zukunft gehen wird.

Der Hip-Hop-Schmuck der Stars

Im Hip-Hop ist der Schmuck bekanntlich von zentraler Bedeutung. Er zeigt nicht nur den Reichtum an, den sich die neureichen Rapper durch ihre Musik erarbeitet haben, sondern ist auch Symbol dafür, dass es junge Afroamerikaner schaffen können, sich in einer weißen Mehrheitsgesellschaft durchzusetzen. Mittlerweile gibt es unzählige Rapper, die es geschafft haben, sich unglaubliche Reichtümer anzuhäufen und großen Einfluss zu gewinnen. Niemand hätte gedacht, dass es ehemalige Drogendealer wie Jay-Z schaffen würden, CEOs von großen Musiklabels zu werden oder gar vom Präsidenten dazu eingeladen werden würden, bei der Vereidigung des Präsidentenamtes teilzunehmen. Die Entwicklung von der Straße in den Mainstream ging, gemessen an den Anfängen des Hip-Hop, sehr schnell. Nur einige Jahrzehnte hat die Subkultur aus den 80er und 90er-Jahren gebraucht, um sich einen Platz in der Mehrheitsgesellschaft zu sichern. Modisch bleiben die Rapper aber voll ihrer Linie treu. Zwar tragen sie heute edlere Klamotten und teureren Schmuck, aber die Mode ist immer noch sehr weit und leger. Da es an dieser Stelle um Schmuck gehen soll, interessiert uns besonders, welche Schmuckstücke die bekannten Rapper dieser Tage tragen.

Der Schmuck von Rap-Mogul Jay-Z

Von Jay-Z ist nicht nur bekannt, dass er eine steile Karriere vom Drogendealer zum CEO und zum Ehemann von Sängerin Beyonce gemacht hat, sondern er eine auffällige Leidenschaft für Schmuck und Juwelen hat. Der Mann, der über einen Reichtum von über 300 Millionen Dollar verfügt, kann sich quasi alles leisten, was die Schmuckbranche im Repertoire hat. In der Vergangenheit hatte es ihm vor allem dicke Goldketten mit Anhängern angetan. Da Jay-Z sich aber weiter entwickelt hat und den Hip-Hop schon Richtung Rock verschob (man erinnere hier an die Kollaborationen mit Coldplay und Linkin Park) musste sich auch sein Look verändern. Heute sieht man Jay-Z mit Multi-Layerd-Chains, die definitiv eher Richtung Rock gehen. Aber dieser Mann will zeigen, was er hat! Aufwendige Diamantketten mit Roc-a-Fella-Logo (dem Musik und Klamottenlabel von Jay-Z und Damian Dash) zeigen nicht nur die Eleganz, sondern wollen auch den Charakter seiner Firmen widerspiegeln. Was den Bling angeht ist Jay-Z jedenfall ein absoluter Hingucker und modisch immer up-to-date.

Der Bling Bling von Rapper und Producer Kanye West

Kanye West ist wahrscheinlich der Rapper, der sich in der Welt der Mode am besten auskennt. Nicht nur das er eigene Sneaker-Linien kreierte, sondern der Producer absolvierte auch ein Praktikum bei Modegigant Louis Vuitton. Die Wahl seines Schmucks überlässt Kanye West also keinesfalls dem Zufall. Bei fast jedem Auftritt, egal ob peinlich (siehe die MTV-Musik-Awards) oder passend, trägt der Mann den richtigen Schmuck zu den Klamotten. Was beispielsweise immer zu schwarzem Leder passt und auch an Kanye West nicht vorbeigegangen ist, scheint Gold zu sein. Goldarmbänder, beispielsweise von der Marke Cartier, kombiniert der Verlobte von Kim Kardeshian mit Lederjacken und Lederhosen. Das ist nicht nur sehr rockig, sondern auch elegant.

Cam’Ron – wohlhabend und stylish

Rapper Cam’Ron ist in Eurpoa vielleicht nicht so bekannt wie Jay-Z oder Kanye West, aber in den USA ist der Musiker ein echter Gigant. Neben seiner Musik ist er vor allem für seine Liebe zur Mode und exzentrischem Schmuck bekannt. Vielleicht ist er heute der Rapper, der Bling Bling am intensivsten und teuersten lebt. Unlängst hat sich der Rapper filmen lassen, wie er bei Schmuckdesigner Avianne & Co eine selbsgemachte Diamantkette abholt. Das Stück ist nicht nur mega edel und super teuer, sondern hat einen vielsagenden Anhänger mit „UN“-Logo. Die Kette ist mit über eintausend Diamanten besetzt und zeigt wie viel Geld sich mit der Hip-Hop-Musik wirklich machen lässt. Übrigens schwören auch Rapper wie Lil Wanye auf den Schmuck von Avianne & Co, einem Juwelier, der sich mit den ganz großen Namen messen kann.

Ugo Cacciatori Manschettenknöpfe

Herrenschmuck presented by Mr. Gems:

Manschettenknöpfe von Ugo Cacciatori

Ugo Cacciatori Übersicht

Über dem Foto können Sie jedes Produkt mit einem bis fünf Sternen bewerten. Wie gefallen Ihnen die Manschettenknöpfe?

Der stark verzierte Silberschmuck ist kennzeichnend für die Marke. Männliche Jewellery-Modelle gesucht? Wie gefallen Ihnen Manschettenknöpfe von Ugo Cacciatori in ultimativem Silber? Jewelry-Pieces für Gentlemen mit Kombinier-Ambitionen, wie Manschettenknöpfe von dieser Marke, überraschen immer durch beste Verarbeitungskunst. Bei Messing-Legierungen ist es von Bedeutung, dass das Herren-Jewellery Exemplar auf den jeweiligen Anlass passt. Viele Männer kaufen sich die Exemplare der Marke bei Yoox. Damit die Exemplare richtig überzeugen können, ist es am besten, stets die Ugo Cacciatori Metalle und Lederarten zu analysieren.

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