Schmuck für Herren – Was Mann unbedingt tragen sollte

Herrenschmuck

Schmuck, soviel ist in den letzten Jahrzehnten klar geworden, ist nicht mehr nur eine Sache für Frauen. Auch Männer runden ihre Looks mit Schmuck ab und kombinieren Ringe, Ketten und Armschmuck zu ihrer Kleidung. In diesem Artikel soll es darum gehen, den besten Schmuck für Herren vorzustellen und sehen, was zu den unterschiedlichen Looks der Herren getragen werden sollte. An dieser Stelle soll es ganz besonders um Ringe gehen, denn sie haben eine lange Geschichte in der Welt der Männermode. Viel Spaß dabei!

Ringe für die Herrenwelt

Der Ring gehört weltweit zu den ältesten Schmuckstücken überhaupt. Bereits vor über 21000 Jahren wurden die ersten Ringe gefertigt, wie Archäologen durch Ausgrabungen in Erfahrung brachten. In der Antike wurde der Ring durch allerlei Mythen und Symboliken aufgeladen. Ringe, wie der Verlobungsring, symbolisieren eine ewige Verbundenheit und ein Versprechen, das Leben miteinander teilen zu wollen. Siegelringe dienten seit der Antike als Zeichen der Zugehörigkeit und wurden auch zum Unterzeichnen und Versiegeln von Dokumenten genutzt. Ringe konnten außerdem Zeichen des Religiösen Standes sein. Noch heute gibt es Papstringe, die Macht und Kraft der Kirche und des päpstlichen Amtes repräsentieren. Ringe haben aber auch fernab der religiösen Kreise weltliche Bedeutungen. Unterschiedliche Berufe und Zünfte trugen praktische Ringe, die bei der Arbeit halfen. Das Militär bediente sich Ringen um Jahrgänge auszuzeichnen oder einen Rang in der Armee zu repräsentieren.

Unterscheidet sich der Herrenring eigentlich grundsätzlich vom Damenring?

Es gibt natürlich Unterschiede. Da viele Ringe Ausdruck von Macht waren und an Positionen gebunden waren, trugen meist Männer ausdrucksstarke Ringe. Die Gesellschaft hatte Frauen von der Antike bis ins letzte Jahrhundert hinein benachteiligt und ihnen keine etablierten Stellungen eingeräumt. Heute ist der Ring natürlich weniger Symbol als eher modisches Accessoire. Designer und Modegiganten wie Karl Lagerfeld tragen Ringe, weil sie ihre Outfits komplettieren. Ringe sind immer ein Teil der Schmuckwelt gewesen und erobern nun zunehmend die Modeherzen des „starken Geschlechts“. Hier ist interessant zu beobachten, dass sich Ringe, die heutzutage sehr beliebt sind, nicht wesentlich von Ringformen aus vergangenen Epochen unterscheiden – bis auf die heutigen Designs natürlich. Siegelringe sind beispielsweise auch heute noch sehr beliebt bei Männern, weil sie breit sind und gut an große Männerhände und dickere Finger passen. Sie passen zu Vintage-Looks, können aber je nach Design und individueller Geschichte des Rings auch zu Anzügen getragen werden. Da Siegelringe heute noch Zeichen von unterschiedlichen Organisationen wie studentischen Verbindungshäusern sind, kann man sie auch bei Jubiläumsveranstaltungen zu sehen bekommen.

Generell sollten Männer breite Ringe tragen, da dies die Männlichkeit unterstreicht. Dieses Jahr sind vor allem Ringe aus Sterlingsilber trendig. Mal ganz glatt und schnörkellos, mal graviert und mit auffälligen Motiven, dienen sie ganz verschiedenen Geschmäckern. Vor allem Herren, die rockige Biker-Looks bevorzugen und mit ihrem Motorrad auf der Straße zuhause sind, sollten Ringe tragen, die ihren rebellischen Charakter in Szene setzen. Ringe die grob strukturiert sind und große Motive aufweisen, sind zu diesem Zwecke einfach genau das Richtige. Wer es eleganter mag und etwas zum Anzug sucht, der muss einfach geprägte Edelstahlringe mit aufwendigen Strukturen in Schwarz/Silber tragen. Diese Ringe sind in der Form klassisch haben aber das gewisse bisschen „Edge“ , um die Ringe nicht langweilig wirken zu lassen. Ein kleiner Rat zum Schluss: Männer sollten sich sehr genau überlegen, ob sie Goldschmuck an den Händen tragen wollen. Oft passt Goldschmuck nicht zu maskulinen Looks oder ist nur in Kombination mit passenden Ketten und Armbändern erträglich. Jeder Mann muss also genau auf sein Inneres hören und seinen Kleiderschrank ausspähen, dann wird auch der passende Ring zum Outfit zu finden sein.